Schauen wir mal was wird
Wir dürfen vorstellen? Unsere neue Blog-Kategorie: L wie Langdistanz. Nach der Challenge Roth ist vor dem Ironman Frankfurt. Dieses Mal geht jedoch nicht Luca an den Start, sondern Fabian, der Bruder. Und nein, nicht der Zwillingsbruder, der so aussieht wie Luca, sondern der andere. In diesem Format bedeutet „Ich“ nicht Luca, sondern Fabian.

Was ist das Ziel des Formats?
Vor knapp einem Jahr haben wir COMP(L)ETE. ins Leben gerufen und seitdem Themen zu mentaler Gesundheit, persönlicher Entwicklung und Leistungsoptimierung veröffentlicht. Dieses Format schließt sich dem selbstverständlich an. Der Fokus liegt dabei speziell auf der sportlichen Leistungsoptimierung. Inhalte aus dem Bereich Sportpsychologie werden aber auch hier immer wieder eine Rolle spielen. Kurz gesagt begleitet „L wie Langdistanz“ meinen Weg von A nach B. Der folgende Beitrag ist sozusagen A – der Status Quo und die Zielsetzung. Der Beitrag nach dem 29. Juni 2025, also dem Ironman Frankfurt, wird dann B sein – das Ergebnis und Resümee zur Zielsetzung von heute.
Die Zielsetzung
Wie Luca in seinem Wissensbeitrag zur Zielsetzung erklärt, gibt es drei Arten – das Ergebnisziel, das Leistungsziel und das Prozessziel. Ausgehend hiervon habe ich folgende Ziele für mich definiert:
Ergebnisziel
In den letzten drei Jahre bin ich bei meinen Wettkämpfen stets im mittleren bis hinteren ersten Drittel (Overall) aller Teilnehmern ins Ziel gekommen, je nach Stärke des Teilnehmerfelds. Auch beim Ironman in Frankfurt würde ich das gerne bestätigen und strebe das mittlere, erste Drittel an. Noch etwas greifbarer formuliert, möchte ich gerne unter den vorderen 20% Overall ins Ziel kommen.
Leistungsziel
Um dem Ergebnisziel nahe zu kommen, würde ich gerne eine einstellige Endzeit von 9.XX Stunden erreichen. Zu erreichen wäre dies in meinem Fall mit einer Schwimmzeit von ca. 1:05h, einer Radzeit von um die 5h und einem stabilen Marathon in 3.30h + 10min Wechselzeit. Zusammengefasst würde das zu einer Zeit knapp unter 10h reichen. Top die Wette gilt! Sollte diese Zeit am Ende nicht für die besten 20% reichen, werde ich dennoch voll und ganz mit meiner Leistung zufrieden sein. Schließlich kann ich nicht kontrollieren, wer mit mir an der Startlinie steht, sehr wohl jedoch ob ich mein eigenes, bestes Rennen absolviere.
Prozessziel
Dies bezieht sich auf die kommenden Monate und den Trainingsprozess bis zum Ironman. Hierbei konzentriere ich mich darauf, stets mit guter Laune und Freude jeden Tag meine Trainingseinheiten zu absolvieren. Um dies zu erreichen, achte ich auf eine vielseitige, gesunde Ernährung, genug Pausen zwischen den Einheiten und einen ausreichenden Schlaf, um Verletzungen aus dem Weg zu gehen. Gepaart mit sinnvollem Training von 15-20 Stunden pro Woche, werde ich so den Weg zu meinem Leistungs- und Ergebnisziel ebnen.
Ausführliches zum Thema Zielsetzung gibt es auch in folgendem Wissensbeitrag von Luca zu lesen.
Der Status Quo
Anders als Luca vor Roth, habe ich bereits eine Langdistanz absolviert. Beim Ironman Switzerland 2021 kam ich in 12:08h ins Ziel. Wer die Schweiz kennt, weiß, dass dabei auf der Radstrecke auch noch gute 2200 Höhenmeter absolviert werden mussten, die in Frankfurt natürlich wegfallen werden. In aktueller Verfassung und rein auf die Einzeldisziplinen heruntergebrochen sollte ich die 3,8km in 1.20h schwimmen und die 180km Radfahren in etwas über 6h meistern können. Einen hügeligen Marathon habe ich vor drei Wochen in 3:07h ins Ziel gebracht. Das ist sicherlich der valideste Ausgangspunkt, den ich zum aktuellen Zeitpunkt habe. Nun gilt es die Einzelzeiten weiter zu verbessern und am Ende in Summe so abzurufen, dass sie mit meinem Leistungsziel am 29. Juni 2025 übereinstimmen – was ein durchaus hochgegriffenes und ambitioniertes Ziel für mich ist. Dessen bin ich mir auch absolut bewusst.

Wer bloggt hier überhaupt?
Seit es COMP(L)ETE. gibt, bin ich bereits im Hintergrund in verschiedenen Bereichen involviert. Nicht nur, dass Luca und ich Brüder sind, wir teilen auch die gleiche Leidenschaft für die Bewegung und den Sport in seiner ganzen Vielfalt. 2019 bin ich meinen ersten Marathon gerannt und habe meine erste Triathlon Halbdistanz ins Ziel gebracht. Sechs weitere Marathon-Rennen und diverse Halbdistanzen, sowie eine Langdistanz sind seitdem erfolgt. Im Lebenslauf steht zudem ein erfolgreich abgeschlossenes Sportstudium und den/die ein oder andere Athlet:in habe ich ebenfalls bereits trainingswissenschaftlich betreut. Sowohl das Gestalten und tägliche Durchziehen meines eigenen Trainings, als auch mein Wissen mit anderen zu teilen, macht mir richtig viel Spaß. Daher freue ich mich darauf, euch hier nun regelmäßige Trainings-Updates und Insights zu meiner sportlichen Entwicklung geben zu können. Bis zum 29. Juni werden sicherlich noch ein paar weitere Blogs folgen, es gibt schließlich auch noch einiges zu trainieren bis dahin. 😉
Fazit
Wer mich kennt, weiß, dass ich bei derlei Vorhaben immer zu 100% motiviert und committet bin. Die Ziele sind gesetzt, das Training bereits in vollem Gang. Bleibt – wie im Titel aufgegriffen – nur noch zu sagen: Schauen wir mal was wird.
Vielleicht seid ihr nun auch motiviert, euch selbst ein neues Ziel zu setzen. Bleibt jedenfalls in Bewegung. Vergesst nicht, im Winter werden die Athlet:innen des Sommers geschliffen. 😉
Bis zum nächsten Blog,
Euer Fabian
Hinterlasse einen Kommentar