L wie Langdistanzverlängerung

Plus ein Jahr

Der Plan war bekanntlich ein anderer, aber ich habe meinen Vertrag mit Ironman – wenn man so will – um ein Jahr verlängert bekommen. Ironman hat meinen eingereichten Arztbericht des Kahnbeinbruchs und der Schnittwunde am Bein akzeptiert und meinen Startplatz auf 2026 verschoben. Vielen Dank an Ironman Frankfurt an der Stelle.

Wer meinen vorherigen Blog nicht gelesen hat und nicht weiß, was passiert ist, kann dies hier nochmals nachlesen.

Das bedeutet nun allerdings auch, dass das strukturierte Training weitergeht. Wann ich wirklich wieder einsteigen kann, weiß ich aktuell noch nicht, aber der Zeitpunkt wird früh genug wieder kommen.

Gleiches Ziel, andere Herangehensweise

Das übergeordnete Ziel, die Langdistanz in unter zehn Stunden zu absolvieren, wird unverändert bleiben. Was sich jedoch etwas ändern wird, ist die Herangehensweise. Alle die mich kennen, wissen, dass mir Training und eine Art „Athletes Live“ einfach enorm viel Spaß bereitet. Mein Training resultiert also nicht aus dem Wettkampf, sondern der Wettkampf ist eine logische Folge meines Trainings. Aber du liest schon, eigentlich. Mit einem festen Ziel vor Augen macht mir das Sporttreiben einfach nochmal etwas mehr Freude.

Da ich, wie gerade erwähnt, den Wettkampf an sich nicht zwingend benötige, hatte ich in der Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt auch kein Vorbereitungsrennen oder sonstiges Race absolviert. Die einzige Ausnahme bildete der Halbmarathon in Freiburg mit meinem Kumpel.

Für die kommende Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt 2026 werde ich das nun voraussichtlich anders gestalten und bei mehr Rennen vorab am Start stehen.

Vielstarter und Trainingsgruppe

Genauso wenig, wie ich in der Vergangenheit viele Rennen bestritten habe, hatte ich das Bedürfnis innerhalb von Trainingsgruppen zu trainieren. Ich habe gerne alleine trainiert. Aber auch das plane ich zukünftig etwas anders anzugehen.

Warum?

Ich glaube, um mindestens noch ein weiteres Jahr das Training in dem zeitlichen Umfang und der gleichen Begeisterung weiterführen zu können, benötigt es mehr Interaktionen während der Trainingszeit. 95% meines Trainings hatte ich alleine absolviert und mich drum herum 3-4 von 5 Tagen im Home Office aufgehalten. Klar, das spart erstmal Zeit, aber es geht auch eine Portion an Kreativität verloren. Gute Idee und ein sinnvoller Fortschritt, sowohl für das Training, als auch auf der Arbeit, entstehen oftmals in Gesellschaft. Meine Tätigkeit hier mit Luca bei COMP(L)ETE. und meine Arbeit bei Viva con Agua Schweiz haben eine große Gemeinsamkeit – es geht in erster Linie um Menschen. Ich bewege mich beruflich zu 100% in einem „People Business“ und genau das werde ich zukünftig versuchen, wieder mit etwas mehr Präsenz auszufüllen.

Ausblick

Da auch Luca plant, 2026 wieder an einer Langdistanz teilzunehmen, werden wir mit COMP(L)ETE. eine Trainingsgruppe gründen. In welcher Form genau, das wissen wir noch nicht. Wenn du jedoch ebenfalls mit dem Gedanken spielst, an einer Langdistanz in den nächsten Jahren teilzunehmen oder dich auch sonst auf einen größeren Wettkampf vorbereitest, melde dich gerne schon mal bei uns. Wünsche und Anregungen für unsere Trainingsgruppe sind sehr willkommen! Wir freuen uns auf dich und deine Ideen.

Auf ein weiteres (gemeinsames) Trainingsjahr!
Liebe Grüße,
Fabian

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