MENTALES VORSTELLUNGSTRAINING
Zusammenfassung meines Vortrags am 1. Januar im Rahmen des Silvester-Camps von Hannes Hawaii Tours.
Zusammenfassung

Schwimmspezifisches Vorstellungstraining
Folgende Vorstellungsbilder hast Du während des HHT Schwimmcamps kennengelernt. Diese können Dir von nun an dazu dienen, Dein Schwimmtraining zu optimieren:
1) Ballerina in the Bucket: Stell Dir beim Kraulbeinschlag vor, dass sich Deine Füße in einem Eimer an der Wasseroberfläche befinden und sich nur innerhalb dieses Eimers rauf und runter an der Wasseroberfläche bewegen. Dies verbessert die Wirkung Deines Kraulbeinschlags.
2) Das Seil um den Bauch: Stell Dir vor, du hast beim Schwimmen ein Seil um den Bauch befestigt, an welchem von oben gezogen wird. Dies kann dazu führen, dass Du eine bessere Körperspannung erreichst, wodurch sich direkt Deine Wasserlage verbessert und Dein Oberkörper näher an die Wasseroberfläche kommt.
3) Der Schreibtischstuhl/Die Kiste: Ob Schreibtischstuhl oder Kiste, ist ganz egal. Wichtig ist, dass Du Dir vorstellen kannst, wie Du dieses Objekt mit angewinkeltem Ellenbogen unter Deinem Oberkörper nach hinten wegdrückst. Dies kann das Anstellen des berühmten hohen Ellenbogen erleichtern und Dir somit zu einem technisch sauberen Armzug verhelfen.
Einbezug der Sinnessysteme
Je mehr Sinnessysteme integriert sind, desto lebhafter werden die Vorstellungen und desto effektiver ist das Vorstellungstraining. Mentale Vorstellungen werden lebhafter, wenn folgendes inkludiert wird:
- Gefühle bei der Ausführung einer bestimmten Bewegung (z. B. Körpergefühle, die mit dem Gleiten durch das Wasser verbunden sind, wie das Gefühl von Druck an den Handflächen)
- Geräusche, die mit der Handlung verbunden sind (z. B. das Geräusch, das entsteht, wenn sich im Triathlon beim abschließenden Lauf eine rhythmische und kontrollierte Atmung einstellt)
- Gerüche, die mit dem Vorstellungsbild verbunden sind (z. B. der Geruch von Chlor im Schwimmbad oder von Salzwasser im Meer)
Indem Bewegungsgefühle, Geräusche, Gerüche, aber auch emotionale und motivationale Aspekte, in mentale Vorstellungsbilder eingebaut werden, kann dafür gesorgt werden, dass die Bilder realistischer und damit greifbarer werden.
Deine Unterstützung
Mit COMP(L)ETE. biete ich in absehbarer Zeit psychologische Coachings, Workshops und Vorträge an. Du bist gewillt, an Deinen eigenen Zielen zu arbeiten? Dann findest Du bei COMP(L)ETE. bald ein Coaching- und Beratungsangebot, welches Dich auf Deinem Weg zur individuellen Zielerreichung mit wissenschaftlich etablierten Methoden und Strategien unterstützt. Bis dahin, schaue doch gerne mal auf der Seite meiner wissenschaftlichen Beiträge vorbei (zwei spannende Beiträge habe ich Dir unten bereits verlinkt) und trage Dich in meinen Newsletter ein. Für die schnelleren Infos, folge mir gerne auch auf Instagram.
Motivation

In der Sportwissenschaft gilt die Motivation als der „Motor des Handelns“. In diesem Beitrag wird erläutert, was Motivation überhaupt erst bedeutet, was uns letzten Endes dann auch motiviert und was es mit intrinsischer und extrinsischer Motivation auf sich hat.
Volition

Unter Volition versteht man Selbstregulations- und Selbstkontrollprozesse, die der Planung und tatsächlichen Realisierung von Handlungsabsichten dienen. Kurz gesagt: Wenn eine vorhandene Motivation nicht ausreicht, um eine Handlung in die Tat umzusetzen, sind wir beim Thema „Volition“.