In der zweiten Folge unserer Mini-Serie zur Zielsetzung knüpfen wir an die Grundlagen aus Folge 1 an und widmen uns der praktischen Umsetzung von Prozesszielen. Wie schaffen wir es, uns auf das zu konzentrieren, was wir unmittelbar beeinflussen können? Und warum ist es in manchen Lebensphasen viel wichtiger, dass wir überhaupt trainieren und nicht so entscheidend wie gut das Training an sich eigentlich läuft.
Prozessziele im Sport: Den Fokus auf das Hier und Jetzt richten
Wir sprechen darüber, wie Prozessziele dabei helfen können, eine solide Trainingsbasis zu schaffen, sich gezielt um persönliche Defizite zu kümmern und die Freude am Sport auch dann aufrechtzuerhalten, wenn der erhoffte Fortschritt ausbleibt. Anhand konkreter Beispiele aus dem Trainingsalltag geht es um Mobility, Körperhaltung und Ernährung und darum, wie kleine, umsetzbare Gewohnheiten langfristig einen Unterschied machen können.
Motivation im Sport: Warum verfolgen wir unsere Ziele?
Neben den Fragen zu konkreten Zielsetzungen hatte Luca für Fabian noch eine spannende, weitere Frage bereit: Warum verfolgst du deine Ziele überhaupt? Was treibt dich an, bspw. einen Marathon unter drei Stunden laufen zu wollen? Weil sind wir ganz ehrlich, wir verdienen unser Geld nicht mit Sport und neuen Bestzeiten und unsere reinen Ergebnisziele interessiert keine Sau. Was ist es also, das uns antreibt, uns dennoch sportliche Ziele zu setzen und nach diesen zu streben?
Erfolg neu definieren: Wenn Leistungsziele nicht mehr erreichbar scheinen
Wir sprechen darüber, was passiert, wenn die eigene Leistungsfähigkeit nicht mehr mit den bisherigen Erwartungen Schritt hält und die gewohnte Definition von Erfolg plötzlich nicht mehr funktioniert. Wie stark hängen unser Selbstwert und unsere Zufriedenheit von messbaren Ergebnissen ab? Und wie können wir unseren Referenzrahmen an veränderte Lebensumstände anpassen, ohne unsere sportlichen Ambitionen vollständig aufzugeben?
Zufriedenheit im Sport: Den Prozess genießen und langfristige Ziele verfolgen
Prozessziele helfen uns, den Fokus auf das zu richten, was wir heute beeinflussen können, anstatt unsere Zufriedenheit ausschließlich von zukünftigen Ergebnissen abhängig zu machen. Gleichzeitig dürfen langfristige Ziele wie eine neue persönliche Bestzeit oder das Finishen einer Langdistanz weiterhin Orientierung geben.
Die entscheidende Frage ist, wie wir beides miteinander verbinden. Wie verfolge ich ambitionierte Ziele und lerne gleichzeitig, den Weg dorthin zu genießen.
Die Hausaufgabe an Fabian lautet dieses Mal: Finde deine eigene Definition von Erfolg. Woran machst du diesen fest? Und wie kannst du lernen, den Prozess im Hier und Jetzt zu genießen, während du gleichzeitig deinen langfristigen Zielen vertraust?
Miniserie zum Thema „Zielsetzung“
In insgesamt drei zusammenhängenden Folgen zu diesem Thema gibt Luca spannende Insights, wie sich Ergebnis-, Leistungs- und Prozessziele unterscheiden und für was diese dienlich sind.
Erklären werden wir diese anhand Fabians bisheriger Art, sich Ziele zu setzen. Wir lösen seinen Struggle auf, dass seine Motivation Sport zu treiben erstmal komplett eingebrochen ist, als neue Bestzeiten plötzlich außer Reichweite gerieten.
Viel Spaß beim Hören! Wenn dir die Folge und generell unser Podcast gefällt, folge uns gerne und selbstverständlich freuen wir uns auch über eine 5-Sterne-Bewertung. Danke für deine Unterstützung! 🙂

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